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*Alle einbeziehen*

Gerd Altmann auf Pixabay

Das Thema geschlechtergerechte Sprache ist nach wie vor eines an dem sich die Geister scheiden. Für die einen ist es überflüssig, weil doch in der männlichen Form alle mitgemeint seien, anderen ist es zu mühsam und sperrig in der Paarform zu sprechen und zu schreiben. Aus Sicht des Stabsbereichs ist es jedoch unverzichtbar, weiter auch an unserer Sprache zu arbeiten, um allen Geschlechtern in Kirche und Gesellschaft die gleichen Chancen zu ermöglichen. Die Sprache beeinflusst unser Denken, unsere gesellschaftliche Wirklichkeit, transportiert unbewusste Rollenbilder und Konventionen.

Um auch die Menschen einzubeziehen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht eindeutig zuordnen können, wird in der Kirchenverwaltung der EKHN seit 2018 mit dem Genderstern geschrieben. Es gibt aber auch eine Reihe weiterer Möglichkeiten gendergerecht zu formulieren und wir möchten herzlich dazu ermutigen, es auszuprobieren, kreativ zu sein und sich darauf einzulassen.

Das Ev. Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und die Evangelischer Kirche in Deutschland haben ein Faltblatt mit Tipps dazu erstellt: „Sie ist unser bester Mann!“ Wirklich?

Aus dem Stabsbereich Chancengleichheit gibt es ebenfalls eine Formulierungshilfe.

Ein Genderwörterbuch finden Sie hier: geschicktgendern.de

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