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Altmann/Pixabay

Sind Algorithmen gerecht? Anmerkungen aus der Genderperspektive

Dies war der Titel einer Kooperationsveranstaltung des Stabsbereichs Chancengleichheit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und weiteren Einrichtungen. Aus der Genderperspektive diskutierten die Soziologin Bianca Prietl von der Universität Linz, die Rechtswissenschaftlerin Wiebke Fröhlich von der Universität Frankfurt und Prof. Raylee Hühne von der Fachhochschule Ostwestfalen vom Fachbereich Informatik am 20.10.2020 in der Ev. Akademie. Unter den Referent*innen bestand Einigkeit, dass es eine neutrale Technik nicht gibt. Wir leben in hierarchischen Verhältnissen, und das spiegelt sich auch in Technik wider. Es gibt jedoch Wege zu einer gerechteren Gestaltung - auch und gerade beim Einsatz von Algorithmen, die schon jetzt großen Einfluss auf unseren Alltag haben. Mehr Transparenz und Partizipation, besonders dann, wenn öffentliche Gelder in die Entwicklung von Algorithmen fließen, werden gefordert. Denn: Digitalisierung, gerade in der Pandemie, muss uns kritisch bleiben lassen für Bewertungen und Ungleichheiten im Netz. 

Das Video zeigt einen Zusammenschnitt der Diskussion:

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